Iran verhandelt mit China über den Erwerb der überschallschnellen Anti-Schiffs-Rakete CM-302

Iran verhandelt mit China über den Kauf von CM-302-Raketen gegen die US-Marine
Iran verhandelt mit China über den Kauf von CM-302-Raketen gegen die US-Marine (X @PLA_MilitaryUpd)

Iran steht kurz vor dem Abschluss eines Abkommens mit China über den Erwerb der überschallschnellen Anti-Schiffs-Rakete CM-302, ein Schritt, der das militärische Gleichgewicht im Persischen Golf verändern könnte.

Laut Reuters wurden die Gespräche nach dem zwölftägigen Konflikt zwischen Israel und Iran im Juni 2025 intensiviert und befinden sich Berichten zufolge in einem fortgeschrittenen Stadium.

Quellen zufolge begannen die Verhandlungen bereits vor mindestens zwei Jahren, erhielten jedoch zuletzt neuen Auftrieb. Hochrangige iranische Vertreter, darunter der stellvertretende Verteidigungsminister, sollen in der Endphase der Gespräche nach China gereist sein. Obwohl das Abkommen nahezu abgeschlossen sein soll, steht ein Lieferzeitplan noch nicht fest.

Die mögliche Einführung der CM-302 könnte die offensiven Fähigkeiten Irans gegen maritime Ziele erheblich stärken, insbesondere gegen Schiffe der US-Marine, die in der Region operieren. Washington unterhält derzeit eine verstärkte Militärpräsenz in der Nähe der iranischen Küste angesichts der Möglichkeit weiterer Konfrontationen.

Die CM-302 ist die Exportversion der von der chinesischen Marine eingesetzten YJ-12-Rakete. Sie kann Geschwindigkeiten von über Mach 3 erreichen und verfügt über eine Reichweite von etwa 300 Kilometern. Ausgestattet mit einem 250-kg-Gefechtskopf, Satellitennavigation und aktivem Radarsucher in der Endphase ist die Waffe darauf ausgelegt, in geringer Höhe über der Meeresoberfläche zu fliegen und Schiffe mit hoher Geschwindigkeit anzugreifen, wodurch die Reaktionszeit gegnerischer Abwehrsysteme verkürzt wird.

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Quelle: Militarnyi | Foto: X @PLA_MilitaryUpd | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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